Abstraktion bedeutet für mich freies Assoziieren und die Möglichkeit, meinen eigenen, inneren Bildern und Stimmungen zu folgen.


Seit 2011 beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema „Transparenz.“

Zunächst habe ich Glasobjekte vor, neben und hintereinander gestellt. Dadurch entstanden Farbüberlagerungen, die man so auch als Lasurtechnik aus der Malerei kennt. Die Begrenztheit des starren Materials Glas führte mich zum Kunststoff, der sich beliebig verformen lässt.

Der Kunststoff durchlebt eine Metamorphose. Ich zerschneide, verforme, deformiere, zerknautsche ihn.


Die daraus entstehenden Objekte kombiniere ich oft mit Glas, um eine größere Vielschichtigkeit zu erreichen. Im Kontrast dazu steht der ruhige Hintergrund aus farbigen, transparenten Folien oder nicht transparentem, schwarzen Stoff. Die Objekte an sich sind nicht ausstellbar. Das Bild, das mit Hilfe der Kamera entsteht, beendet den künstlerischen Prozess.


Die Lichtführung im Studio ist für jedes Bild eine andere. Bei manchen Serien arbeite ich bewusst mit den Lichtreflexen auf den Objekten.
Titel gebe ich meinen Bildern nicht, um dem Betrachter die Freiheit des Assoziierens zu lassen.

Die Cyanotypie, auch Blaudruck genannt, ist ein altes Edeldruckverfahren.

Mit Pinsel oder Rolle bestreiche ich Papier oder auch Stoff mit einer lichtempfindlichen Lösung. Anschließend werden die vorbereiteten Negative mit Sonnenlicht belichtet.

Verschiedene Transferverfahren auf hauchdünne Seidenpapiere ermöglichen mir eine Erweiterung der klassischen Fotodruckverfahren. Daraus entstehen meine Collagen. Jede Schicht kann enthüllen oder verhüllen.

Künstlerische Grenzen auszuloten zwischen Malerei, Grafik und Fotografie ist Ausgangspunkt meiner  Arbeit.

 

2013 Mitglied im BBK-Frankfurt  (Berufsverband Bildender Künstler)

2014 Mitglied bei Artlantis (Kunstverein Bad Homburg)

2014 Mitglied beim FCK ( Frankfurter Künstlerclub)